
Schon seit 2011 praktiziere ich regelmäßig Yoga und habe danach auch schnell angefangen, mich mit meiner ersten Ausbildung tiefer mit allem, was Yoga auch über die Asanas hinaus ist, zu befassen.
Als ich 2017 Mutter wurde, habe ich direkt gemerkt, wie sehr sich mein Leben verändert hat und war auch dankbar für Yoga als meinen Ruheanker.
Gleichzeitig hatte ich im Alltag keinen Anker, da es kein familiäres Netz gab/gibt. Die Herausforderungen der Mutterschaft ohne Unterstützung kenne ich also selbst sehr gut.
In dieser Zeit erinnerte ich mich wieder an das, was ich als Kind als völlig selbstverständlich erlebt hatte. Unterstützung, Gemeinschaft, andere Menschen und vor allem Frauen, die bei der Kinderbetreuung unterstützen. Aber auch Natur, Ruhe und ein geerdetes Leben als Gegenpol zu den täglichen Anforderungen des Alltags.

Ich bin aufgewachsen bei Frauen, die wussten wie man natürlich lebt. Wann man ruht, wann man loslässt. Welche Pflanze jetzt wächst und was man mit ihr machen kann. Wir haben Marmelade eingekocht, wenn die Zeit dafür war. Im Garten gearbeitet, wenn die Erde es zuließ, im Winter zusammengesessen und Ruhe genossen. Ich habe im Wald gespielt, am Bach, in der Erde – ohne dass jemand erklärt hätte, warum das gut ist. Es war einfach so.
Meine Oma sprach immer vom Spätherbst, vom Frühsommer und von der Zeit zwischen den Jahren. Als Kind lachte ich darüber. Heute weiß ich: Sie hatte ein tiefes, bodenständiges Wissen über die Natur und wie sie uns Orientierung gibt.
Als Erwachsene und Mutter begriff ich: Dieses Wissen ist heute kein Standard mehr, sondern ein echtes Privileg. Und es fehlt uns an allen Ecken. Wir sind biologisch und mental einfach nicht dafür gemacht, pausenlos im Leistungsmodus zu funktionieren.

Für mich war schon immer klar: Unser Körper, die Natur, der Schlaf, die Jahreszeiten – all das sind keine Einzelthemen. Alles hängt zusammen. Deshalb habe ich das tiefe, überlieferte Wissen meiner Kindheit in den letzten Jahren durch fundierte Ausbildungen erweitert, um auch Hintergründe und Verbindungen zu verstehen.
Nach Jahren der Yogapraxis habe ich genau die Richtungen für mich entdeckt, die den Leistungsdruck – Yin Yoga, Faszienarbeit und Yoga Nidra.
All das, was meine Oma schon wusste und an mich überliefert hat, wollte ich ebenfalls tief verstehen. Warum wirkt welche Pflanze, wie sie wirkt. Wie kann ich Pflanzen sicher bestimmen und sinnvoll verarbeiten. Was kann uns die Natur mit ihren Rhythmen liefern. Jahreskreisfeste, Phänologie,… es gibt so viel zu entdecken. Und dieses Wissen habe ich in meiner Ausbildung als Kräuterpädagogin vertieft und endlich die Hintergründe dessen verstanden, was ich seit meiner Kindheit wusste. Heute bringe ich die Natur und ihre Rhythmen wieder zurück in unser Leben.
Das feine Gespür für den Körper fließt auch in meine Arbeit mit Familien ein. Als zertifizierte Mütterpflegerin sowie Babyschlafberaterin (mit Zusatzqualifikation in emotionssensibler Begleitung) begleite ich Schwangere und Mütter mit Baby in den ersten Wochen und Monaten. Ich bin an ihrer Seite, um ihnen den Rahmen zu geben, den sie gerade brauchen. Ich helfe Themen einzuordnen, entlaste ganz praktisch im Alltag und bin da für das, was gerade wichtig ist.
Auch hier geht es immer um eins: wieder zurück in seinen eigenen Rhythmus zu finden
Lass uns ein Stück des Weges gemeinsam gehen
Meine Geschichte und mein Wissen fließen sowohl in Angebote für Mamas, als auch für alle Menschen, die Entschleunigung und Ruhe suchen.
Hier findest du alles wichtige zu meinen Angeboten:
-> zur Mütterpflege
-> zu den Yoga-Angeboten

Meine Qualifikationen
- zertifizierte Mütterpflegerin
- Kräuterpädagogin
- Yogalehrerin 200h
- Zusatzqualifikationen:
Yin Yoga (60h)
Yoga Nidra – Schlaf des Yogis (20h)
Faszienarbeit „Yin Yoga – Faszination Faszien“ (20h)
Flow – Formel der Leichtigkeit (20h)
Prä- und Postnatal Yoga (100h)
traumasensibles Yoga (20h) - Zertifizierte Babyschlafberaterin
Schwerpunkt bindungsorientierte Begleitung - Zusatzqualifikation emotions- und traumasensible Begleitung nach emtrasens®


