
Viele Mütter, die zu mir kommen, sagen irgendwann denselben Satz: Ich weiß gar nicht mehr, wer ich eigentlich bin.
Die Tage sind lang, der Alltag zäh. Das Gefühl, dass niemand wirklich versteht, wie es gerade ist – auch wenn alle gut meinen. Kein Rhythmus, kein Wissen, kein Mensch der einfach da ist.
Ich kenne das nur zu gut aus eigener Erfahrung.
Mein Weg
Beim ersten Kind war ich oft verloren. Ich hatte keine Familie in der Nähe, niemanden der vorbeikam. Ich wusste nicht was normal ist, was sich ändern wird, was ich brauche. Irgendwann hatte ich mich selbst so sehr aus den Augen verloren, dass ich gar nicht mehr wusste wonach ich eigentlich suche.

Beim zweiten Kind hatte ich das Wissen, das mir beim ersten gefehlt hatte. Immer noch kein Netz, immer noch niemanden der vorbeikam – aber ich konnte mich selbst tragen. Ich wusste was kommen würde, kannte meine eigenen Bedürfnisse besser, war weniger unsicher. Nicht weniger allein – aber wieder mit einem Gefühl von Handlungsfähigkeit. Und das hat einen riesigen Unterschied gemacht.
Und genau das wünsche ich mir für andere Mütter – nicht erst beim zweiten Kind. Sondern von Anfang an.
Wissen und Einordnen können von Anfang an und das bestenfalls durch direkte Begleitung – das ist es, was jede Mama selbstverständlich haben sollte.
Meine Wurzeln & mein ganzheitlicher Blick:

Ich bin aufgewachsen bei Frauen, die wussten wie man natürlich lebt. Wann man ruht, wann man loslässt. Welche Pflanze jetzt wächst und was man mit ihr machen kann. Wir haben Marmelade eingekocht, wenn die Zeit dafür war. Im Garten gearbeitet, wenn die Erde es zuließ, im Winter zusammengesessen und Ruhe genossen. Ich habe im Wald gespielt, am Bach, in der Erde – ohne dass jemand erklärt hätte warum das gut ist. Es war einfach so.
Meine Oma hat immer vom Spätherbst gesprochen und vom Frühsommer. Von der Zeit zwischen den Jahren. Ich habe als Kind gelacht – Oma, es gibt einen Sommer und einen Herbst, was redest du da? Heute verstehe ich, was sie meinte. Sie hatte ein Wissen über die Natur und wie sie uns Orientierung geben kann – weitergegeben von Frau zu Frau, still und selbstverständlich.
Als ich selbst Mutter wurde, merkte ich: Das alles war kein Standard. Das war ein echtes Privileg. Und ich merkte, wie sehr es fehlt – dieses stille Wissen, das nicht gelehrt wird, sondern weitergegeben. Von einer Frau, die einfach da ist. Und dieses „einfach da sein“, jemand der einen bei Unsicherheiten hilft, Themen einordnet, im Alltag unterstützt und wieder Struktur gibt.
All das gibt es heute in Familien kaum noch. Als Mütterpflegerin biete ich dir genau das.
Was ich heute anbiete
Da ich all das, was ich einerseits von meinen Omas so selbstverständlich mitbekommen habe, weitergeben und gleichzeitig Mamas diesen Halt geben möchte, der heute so oft fehlt, habe ich mich genau hierzu ausbilden lassen.
Zunächst als Kräuterpädagogin, um das Wissen, das ich schon hatte, zu vertiefen und auch die Hintergründe zu verstehen. Später zur Mütterpflegerin und Babyschlafberaterin mit Zusatzqualifikation in traumasensibler Begleitung. Denn wir hatten nicht nur damit zu kämpfen, alles alleine stemmen zu müssen, sondern auch beim Thema Schlaf gab es große Herausforderungen.
Da ich selbst bereits seit 2011 Yoga praktiziere, 2018 eine 500h Yogalehrerausbildung begonnen habe (die ich leider nicht beenden konnte, weil dann das Leben dazwischen kam) und Yoga wirklich mein Leben verändert hat (ohne gäbe es heute meine Familie nicht, denn letztlich habe ich meinen Mann über Yoga kennengelernt) – habe ich mich schließlich auch entschlossen, mich hier noch tiefer einzuarbeiten. Eine Prä- und Postnatal Yoga Ausbildung sowie Fortbildungen zu traumasensiblem Yoga und Faszienarbeit haben mein Wissen nochmal enorm vertieft und auf ein komplett neues Level gehoben.
Mir war schon immer klar, dass alles zusammenhängt und dass wir heutzutage oft alles viel zu isoliert betrachten.
Unser Körper, die Natur, der Schlaf, die Jahreszeiten, das Wissen über Pflanzen und Rhythmen. Das sind keine Einzelthemen. Es ist derselbe Gedanke und wenn wir ganzheitlich und holistisch denken und handeln, können wir wieder ein Gefühl von Leichtigkeit, Rhythmus, Gemeinschaft und Handlungsfähigkeit in unsere Mutterschaft bringen.
Wissen. Halt. Den Rhythmus, dem der Körper vertraut wenn er darf. Und jemand, der einfach da ist.
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Meine Qualifikationen
- zertifizierte Mütterpflegerin
- Zertifizierte Babyschlafberaterin
Schwerpunkt bindungsorientierte Begleitung - Zusatzqualifikation emotions- und traumasensible Begleitung nach emtrasens®
- Kräuterpädagogin
- Prä- und Postnatal Yoga (100h)
- Zusatzqualifikationen:
traumasensibles Yoga (20h) und Faszienarbeit „Yin Yoga – Faszination Faszien“ (20h)
Schau dich um. Und wenn du magst begleite ich dich gerne ein Stück auf dem Weg durch die ersten drei Jahre mit deinem Kind.


