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Startseite » Unterschiede Mütterpflegerin und Hebamme

Unterschiede Mütterpflegerin und Hebamme

By Vanessa | 15. August 2025

Du hast bereits eine Hebamme, die dich während deiner Schwangerschaft und/oder im Wochenbett betreut und fragst dich nun, was eigentlich die Unterschiede zwischen Mütterpflegerin und Hebamme sind und ob du überhaupt eine Mütterpflegerin brauchst, wenn dich eine Hebamme betreut? Dann bist du hier genau richtig, denn diese Fragen möchte ich in diesem Artikel etwas beleuchten.

Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du hierüber deine Ausbildung buchst, unterstützt du meine Arbeit, ohne dass dir Mehrkosten entstehen.


Hand in Hand

Was unterscheidet Mütterpflegerin und Hebamme?


Hebamme:

Deine Hebamme überwacht den Verlauf des Wochenbetts. Wenn du als frischgebackene Mama nach der Geburt nachhause kommst, trägt sie die Hauptverantwortung und hat ein Auge auf deine Gesundheit und die deines Babys. Sie prüft beispielsweise, ob die Rückbildung der Gebärmutter so läuft, wie sie sollte oder ob eventuelle Geburtsverletzungen oder Narben entsprechend verheilen. Auch wiegt sie z.B. regelmäßig dein Baby, kann auch bei Fragen zum Stillen helfen und einiges mehr. Sie ist entsprechend auch Ansprechpartnerin, wenn es im Wochenbett zu Komplikationen oder Unregelmäßigkeiten kommt und leitet dann ggf. entsprechende Maßnahmen ein.
Auch wenn du bereits in der Schwangerschaft eine Hebamme an deiner Seite hast, ist der große Unterschied, dass diese sich um deine Gesundheit kümmert. Sie kann entsprechende Kontrollen o.ä. durchführen und ist entsprechend medizinisch ausgebildet und bevollmächtigt, dies zu tun. Eine Mütterpflegerin ist auch in der Schwangerschaft NICHT medizinisch tätig.
Leider haben Hebammen (egal ob während der Schwangerschaft oder im Wochenbett) jedoch nicht viel Zeit und übernehmen auch keine praktische Hilfe wie Spaziergänge, Haushaltsunterstützung oder auch lange Gespräche.


Mütterpflegerin

Eine Mütterpflegerin hat diese Zeit, leistet praktische Unterstützung und hat auch bei Bedarf Zeit für lange Gespräche, Austausch und Beratung. Auch unterstützt eine Mütterpflegerin die Mutter bei der Umsetzung von Anweisungen der Hebamme. Beispielsweise bzgl. Ruhezeiten und Schonung. Hierdurch und durch die praktische und emotionale Unterstützung sorgt eine Mütterpflegerin dafür, dass ein entspanntes und gesundes Wochenbett möglich wird oder die Frau sich in der Schwangerschaft schonen kann, falls nötig.


Fazit: Unterschiede Mütterpflegerin und Hebamme

Eine Mütterpflegerin ist NICHT für gesundheitliche Belange zuständig oder verantwortlich. Sie ist jedoch entsprechend geschult in Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und die ersten Babymonate. Sollte einer Mütterpflegerin also auffallen, dass bei der Schwangeren/Mutter oder dem Kind besondere gesundheitliche Anliegen während der Schwangerschaft oder des Wochenbetts auftreten, wird sie IMMER die Hebamme (oder falls du keine hast den/die Arzt/Ärztin) hinzuzuziehen und NIEMALS selbst medizinische tätig werden, Diagnosen stellen oder medizinische Ratschläge geben.


Brauche ich eine Mütterpflegerin, wenn ich bereits eine Hebamme habe?

Nun, da du die Unterschiede zwischen Mütterpflegerin und Hebamme kennst, ist diese Frage vermutlich schon klar.
Denn ja, wenn du praktische und emotionale Unterstützung in größerer Stundenanzahl benötigst, dann kannst du von einer Mütterpflegerin profitieren.
Die Mütterpflegerin ersetzt die Hebamme nicht, sondern arbeitet bestenfalls Hand in Hand mit ihr zusammen. Sie unterstützt und entlastet dich so, dass du dich bestmöglich erholen und auf das Wochenbett (oder die Schwangerschaft) konzentrieren kannst.


Bezahlt die Krankenkasse eine Mütterpflegerin, wenn ich bereits eine Hebamme habe?

Grundsätzlich hängt es von der individuellen Situation und Indikation ab, ob deine Krankenkasse den Einsatz einer Mütterpflegerin ganz oder teilweise übernimmt. Mehr dazu findest du hier.
Keine Sorgen musst du dir jedoch darum machen, ob die Krankenkasse (bei vorliegenden Indikationen) den Einsatz einer Mütterpflegerin und einer Hebamme gleichzeitig übernimmt. Einerseits stehen für diese beiden Leistungen jeweils verschiedene Budgets zur Verfügung. Andererseits stehen Hebamme und Mütterpflegerin wie erläutert nicht in Konkurrenz, sondern ergänzen sich.
Es ist also grundsätzlich möglich, dass die Krankenkasse beide Leistungen übernimmt.

Falls du selbst Interesse daran hast, dich als Mütterpflegerin ausbilden zu lassen, dann kann ich dir mein Ausbildungsinstitut, nämlich die 4U Baby- und Mütterpflege Akadamie, sehr ans Herz legen.
Du kannst dich dort als Mütterpflegerin ausbilden lassen, aber auch Ausbildungen zur Doula, ganzheitlichen Still- und Laktationsberaterin sowie zur Kursleitung für Geburtsvorbereitung & HypnoBirthing werden dort angeboten.
Da sich das Aus- und Fortbildungsangebot auch stets erweitert, kannst du dir auch einfach die aktuellen Angebote hier ansehen und ggf. buchen.



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