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Vanessa Scherer
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Yoga Nidra und Yin Yoga, Leben im Jahresrhythmus, Mütterpflege

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Startseite » Mein Monat: März – Erstfrühling, Balkonblüten und ein Buch das mich überrascht hat

Mein Monat: März – Erstfrühling, Balkonblüten und ein Buch das mich überrascht hat

By Vanessa | 30. März 2026


Eine kleine Einführung – was das hier ist und warum

Ich bin nicht wirklich ein Social-Media-Mensch. Kein regelmäßiges Instagram oder TikTok, kein täglicher Einblick in meinen Alltag. Und trotzdem habe ich gemerkt: Ich möchte auch persönliche Einblicke geben, aber dosiert und ohne täglichen Stress. Mit mehr Tiefe und weniger Hooks usw.

Denn ich bin jemand, der gerne draußen spazieren geht und dabei Kräuter erkennt und die Natur beobachtet. Der Bücher liebt – und ich meine wirklich liebt, wenn wir umziehen machen Bücher einen Großteil aus, wie ich beim letzten Umzug festgestellt habe. Ich lese nicht nur Fachbücher, sondern alles was gut geschrieben ist – egal ob tiefgründiger Roman, leichte Lektüre, hier und da ein englisches Buch,… – Hauptsache ich kann mich abends noch für 30 Minuten mit Buch und Katze entspannen. Außerdem liebe ich Yoga und praktiziere seit 15 Jahren aktiv. Ich trinke gerne Tee und liebe Kaffee, mache mir meist viel zu viele Gedanken und und habe viele Jahre gebraucht, um zu verstehen, dass Bedürfnisorientierung auch für einen selbst gilt.

Da ich solche Momente gerne mehr teilen, aber eben nicht ins Social-Media-Rabbithole fallen und mich komplett abhängig von Plattformen machen möchte, führe ich ab jetzt ein monatliches Format ein: mein Monat. Einmal im Monat, kein Anspruch auf Vollständigkeit, kein lehrreicher Artikel im klassischen Sinn. Einfach ein kurzer ehrlicher Blick auf den Monat im immer gleichen Format. Was draußen passiert, was bei uns zuhause los war, was ich gerade lese – und ein Gedanke, der geblieben ist in diesem Monat.

Vier kleine Fenster. Damit du weißt wer hier eigentlich schreibt.

Und nun viel Spaß beim lesen.

Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du diese nutzt, unterstützt du meine Arbeit, ohne dass dir Mehrkosten entstehen.



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    Draußen


    Was mich jedes Jahr aufs Neue trifft: diese kurze, unwirkliche Phase der Kirschblüte. Ein paar Tage – manchmal nur eine Woche – und dann ist sie vorbei. Man muss hinschauen – genau – dann wenn sie da ist, sonst verpasst man sie.

    Wir haben in unserer Nähe den wunderschönen Schwetzinger Schlossgarten, in dem man jährlich das Blütenmeer für kurze Zeit bewundern kann. Dieses Jahr war es sogar schon um den 20. März soweit und wir haben einen wundervollen Tag verbracht. Mit Kirschblüten, Natur und gutem Essen. Es war absolut faszinierend – dieses Rosa gegen den blauen Himmel – dann ist das einer dieser Momente die den ganzen Monat tragen.

    Was mich das lehrt? Manche Dinge warten nicht. Die muss man jetzt angehen.


    Zuhause


    Der März ist für mich ein wundervoller Monat des Aufbruchs und der Monat, in dem mein Mann geboren wurde.
    Da wir jeden unserer Geburtstag gemeinsam verbringen – mit einer schönen Unternehmung, einem Restaurantbesuch und viel Gemütlichkeit – freue ich mich hierauf immer besonders.

    Dieses Jahr war es bei uns Ende März nochmal richtig kalt und so haben wir den Geburtstag zwar teils draußen, aber mit dicken Jacken verbracht. In manchen Jahren saßen wir schon im T-Shirt auf der Picknickdecke – verrückt.

    Ansonsten war der Monat geprägt von Mütterpflege, Ostervorbereitungen und kurzem innehalten an Ostara.
    Als Mütterpflegerin begleite ich aktuell eine liebe Familie etwas länger auf ihrem Weg – was mich jeden Tag wieder mit echter Freude erfüllt. Es gibt wirklich kaum etwas schöneres, als abends nachhause zu gehen und zu wissen, dass man für einen anderen Menschen einen echten Unterschied gemacht hat. Zudem lernt man oft so viel über andere Kulturen und Traditionen. So durfte ich in diesem Jahr viel über das persische Neujahrsfest lernen, das sich an der Natur orientiert und zur Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche gefeiert wird. Also genau zu der Zeit, in der im keltischen Jahreskreis Ostara gefeiert wurde.

    Für mich war es absolut faszinierend und bereichernd, dies zu lernen. Und vor allem auch live zu sehen, wie toll dort ein Gabentisch geschmückt und das Fest begangen wird. Und da ich große Begeisterung für die keltischen Jahreskreisfeste hege, die sich ebenfalls and er Natur orientieren, war es für mich doppelt faszinierend zu sehen, wie nah an der Natur andere Kulturen auch heute noch sind. Und es stimmt mich zeitgleich etwas nachdenklich, dass wir uns hier gesellschaftlich etwas verloren und immer mehr natürlichen Rhythmen abgekommen sind.

    persischer Ehrenpreis und Taubnesseln
    Beinwell am Wegesrand
    Natur mitten in der Stadt
    Geburtstagsbrunch

    Gerade auf dem Nachttisch


    Wie schon oben erwähnt bin ich ein riesiger Bücherfan und eine echte Leseratte. In jeder freien Minute greife ich zum Buch – manchmal sind das Romane mit Tiefgang, manchmal Fachliteratur und manchmal auch leichte Kost, die man einfach mal so nebenbei liest.

    In diesem März hat mich „Real Americans“ von Rachel Khong begleitet.
    Ein Buch, das erst diesen Februar, kurz nach meinem Geburtstag, erschienen ist und das ich mir auch zum Geburtstag ausgesucht habe.

    Es lag in der Buchhandlung in der Auslage und hat mich direkt angesprochen. Etwas mysteriös mutete der Inhalt an und tiefgründig und so habe ich mich schnell dafür entschieden.

    Mein Fazit: Ein wundervolles Buch, das ich in kürzester Zeit gelesen habe. Viel (Familien-)Geschichte, die sich entfaltet, gesellschaftskritische Elemente, mit Blick auf Familiendynamiken und so unerwartet und spannend geschrieben, dass man nicht anders kann als weiterzulesen.

    Falls noch ein Ostergeschenk für Erwachsene gesucht ist, kann ich das absolut empfehlen.


    Ein Gedanke


    Der März steht für mich für Balance, aber auch für Übergang, Veränderung und Wechsel.

    Er zeigt uns einerseits, dass nichts für immer Bestand hat – ein Gedanke, der gerade für Mamas, so viel Gutes, aber auch so viel Melancholie beinhaltet.

    Denn wir können uns einerseits sicher sein, dass die schwierigen Phasen sich auch wieder verändern werden und nicht für immer sind, auch wenn es sich aktuell vielleicht so anfühlt, wenn man mittendrin steckt. Andererseits führt es auch – manchmal schmerzlich – vor Augen, dass unsere Kinder nicht für immer Babys oder niedliche Kleinkinder bleiben. Nur zu schnell sind unsere Kinder groß und das kommt dann manchmal gefühlt ganz plötzlich und wir fragen uns, wo die Zeit hin ist. Wir haben einen Altersabstand von fast 5 Jahren, was einem das sehr gut vor Augen führt und weshalb wir jeden niedlichen Kleinkindmoment nochmal richtig bewusst genießen, auch wenn es oftmals auch unglaublich anstrengend ist.

    Andererseits geht es im März auch um Balance. Um den 21.03. gibt es nämlich eine von zwei Tag-und-Nachtgleichen im Jahr, zu der auch Ostara stattfindet. Sich diese kleinen Momente immer wieder bewusst zu machen und mitten im trubeligen Jahr kurz inne zu halten finde ich sehr heilsam. Denn auch wenn es oft so scheint, als würden wir stillstehen und an der Stelle treten – das Leben und die Natur um uns herum sind im ständigen Wandel. Und gerade die Natur wieder ein Stück mehr wahrzunehmen zeigt uns diesen natürlich Wandel auf eindrucksvolle und wunderschöne Weise.

    Wie war dein März und wie empfindest du das Wechselspiel zwischen Wandel und Balance?
    Lass es mich gerne wissen, ich freue mich!



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