Warum das abendliche Einschlafen so viele Familien zermürbt
Wenn dein Baby abends nicht einschlafen kann, fühlt sich jeder Abend gleich an: lang, anstrengend und emotional aufgeladen. Du begleitest, trägst, stillst, liegst daneben – und trotzdem scheint es nie „richtig“ zu funktionieren.
Viele Eltern fragen sich irgendwann:
Warum schläft mein Baby abends nicht ein – obwohl ich doch alles richtig mache?
Gerade Eltern, die bedürfnisorientiert begleiten wollen, geraten hier oft in einen inneren Konflikt. Sie wollen Nähe geben, Sicherheit vermitteln und ihr Kind gut begleiten – und fühlen sich gleichzeitig zunehmend erschöpft, überfordert oder innerlich zerrissen.
In meiner Arbeit als Babyschlafberaterin zeigt sich immer wieder:
👉 Häufig liegt das Problem nicht beim Kind, sondern bei bestimmten Denkfehlern der Eltern zum Einschlafen von Babys und Kleinkindern, die sich unbemerkt einschleichen.
Diese Denkfehler sind gut gemeint – können aber langfristig dazu führen, dass Einschlafen immer schwieriger wird.

Hol dir jetzt den kostenlosen Schlafklar Einschlaf Kompass, wenn du verstehen willst, warum dein Baby nur mit Hilfe einschläft.
Mit 3 Sofortmaßnahmen für heute Abend. ⬇️
Denkfehler Nr. 1: „Das braucht er / sie halt“
Dieser Satz fällt oft dann, wenn Eltern eigentlich schon lange über ihre Grenzen gegangen sind.
Natürlich haben Babys und Kleinkinder Bedürfnisse. Und natürlich ist jedes Kind anders:
- Temperament
- Alter
- Entwicklung
- emotionale Reife
- …
All das beeinflusst, wie viel Unterstützung ein Baby beim Einschlafen braucht.
Problematisch wird dieser Gedanke jedoch, wenn er undifferenziert benutzt wird und Eltern sich damit innerlich rechtfertigen, dass sie weiter über ihre eigenen Grenzen gehen.
Wichtige Fragen, die sich Eltern hier stellen dürfen
- Ist das wirklich ein aktuelles Bedürfnis – oder eine Gewohnheit aus alten Zeigen oder vielleicht sogar eine Einschlafassoziation, die sich festgesetzt hat?
- Passt diese Art der Einschlafbegleitung noch zu unserem aktuellen Alltag?
- Können (und wollen) wir das so auf Dauer leisten?
Viele Eltern tragen abends weit mehr, als ihnen guttut – emotional wie körperlich. Innerlich entstehen Frust, Hilflosigkeit oder sogar Wut. Und genau diese Spannung spüren Kinder sehr fein.
👉 Wenn ihr es nicht mehr tragen könnt, ist es nicht mehr stimmig.
Aushalten um jeden Preis ist keine liebevolle Begleitung.
Veränderung darf gestaltet werden – sanft, bindungsorientiert und ohne Drama.
Denkfehler Nr. 2: „Das verwächst sich“
„Das wird schon von allein besser.“
Dieser Gedanke wirkt beruhigend – und genau deshalb ist er so verbreitet. Viele Eltern hoffen, dass ihr Baby irgendwann einfach abends leichter einschlafen wird.
Und ja: Manche Dinge verändern sich.
Aber viele Einschlafprobleme verwachsen sich nicht automatisch.
Ich kenne zahlreiche Kinder im Alter von 8, 9 oder 10 Jahren, die noch immer sehr viel Unterstützung beim Einschlafen brauchen. Natürlich nicht mehr durch Stillen oder Tragen – aber durch lange Rituale, stundenlange Begleitung oder große emotionale Abhängigkeit. Und ich kenne die Eltern, die sich das vor vielen Jahren nicht so vorgestellt haben, weil sie der festen Überzeugung waren „Das verwächst sich schon bald.“.
Warum Abwarten oft nicht neutral ist
Wenn sich Einschlafmuster tief einschleifen und die Kinder nicht bei der Findung eigener Strategien unterstützt werden, lösen sich diese Muster häufig nicht von selbst – oder erst nach sehr vielen Jahren.
In den ersten Lebensmonaten ist Einschlafstillen oder intensives Begleiten völlig in Ordnung und oft wunderbar. Doch ab etwa 6 Monaten (sehr individuell!) verändert sich viel:
- Schlafzyklen reifen
- Kinder werden aufnahmefähiger
- Autonomie entwickelt sich
Und ab dann darf auch Veränderung einziehen, wenn diese nötig ist.
Studien zeigen, dass elterliches Handeln eine entscheidende Rolle spielt. Nicht im Sinne von Schlaftraining, sondern im Sinne von bewusster Begleitung und klarer Orientierung.
Abwarten ist nur dann eine gute Option, wenn ihr wirklich bereit seid, die aktuelle Situation möglicherweise jahrelang so zu tragen.
Denkfehler Nr. 3: „Ich richte mich immer ganz nach meinem Kind – und will nichts Liebgewonnenes wegnehmen“
Dieser Denkfehler betrifft besonders feinfühlige, reflektierte Eltern.
In den ersten Monaten ist es absolut richtig, alle Bedürfnisse sofort zu erfüllen. Babys brauchen Nähe, Sicherheit und Verlässlichkeit.
Doch mit der Zeit verändert sich eure Rolle.
Kinder brauchen nicht nur Reaktion, sondern Führung
Später brauchen Kinder:
- klare Leitlinien
- Orientierung
- emotionale Sicherheit durch Vorhersehbarkeit
Wenn Eltern sich dauerhaft übergehen, passiert Folgendes:
- Erschöpfung nimmt zu
- emotionale Ambivalenz entsteht
- Nähe fühlt sich plötzlich schwer an
Und genau das macht Einschlafen abends oft noch schwieriger.
👉 Du kannst nur geben, was du selbst hast.
Etwas zu verändern bedeutet nicht, deinem Kind etwas wegzunehmen.
Es bedeutet, Beziehung aktiv zu gestalten.
Warum diese Denkfehler das Einschlafen blockieren können
Alle drei Denkfehler haben eines gemeinsam:
Sie blenden die Bedürfnisse der Eltern aus.
Doch Einschlafen ist kein einseitiger Prozess. Es entsteht aus dem Zusammenspiel von:
- emotionaler Reife des Kindes
- Sicherheit und Nähe
- Wiederholung und Struktur
- der Kapazität der Eltern
Wenn ein Teil dauerhaft fehlt, entsteht Spannung – und diese zeigt sich besonders abends.
Was wirklich hilft, wenn dein Baby abends nicht einschlafen kann
Hier hilft nicht mehr Druck, noch weiter „durchhalten“ und ganz sicher kein hartes Schlaftraining.
Was hilft aber hilft, ist:
- Einschlafassoziationen bewusst erkennen
- unterscheiden, was veränderbar ist – und was nicht
- ein klarer, liebevoller Fahrplan
- Wissen und altersgerechte Strategien, um wirklich die Werkzeuge an der Hand zu haben, die Erleichterung schaffen.
Genau das vermittle ich auch in meinem Programm „Schlafklar Einschlafen ohne Drama“.
Fazit: Du darfst es leichter machen
Wenn dein Baby abends nicht einschlafen kann, bedeutet das nicht, dass du versagt hast. Oft stecken gut gemeinte Denkfehler dahinter, die Eltern unbewusst unter Druck setzen.
Einschlafen darf sich verändern.
Liebevoll, bindungsorientiert, zu euch passend und ohne Drama.
Mit dem richtigen Wissen kannst du den Schlaf deines Babys bedürfnisorientiert und strukturiert fördern – ohne Druck, ohne Schreienlassen und ohne starre Methoden.
👉 In meinen Angeboten zeige ich dir genau, wie das funktioniert:
- Schlafklar Start von 0–4 Monaten: Alles über Schlafwissen & Verständnis, denn das ist was in der Zeit zählt.
- Schlafklar Komplett Basispaket von 5–36 Monaten: Konkrete Strategien für ruhige Nächte – inkl. einmal direktem und persönlichem Umsetzungsupport.
- Schlafklar Komplett Begleitung von 5 – 36 Monaten: Wissen, Strategien und alles was du für entspannte Nächte brauchst inklusive 3 Wochen Begleitung.
- Schlafklar – Raus aus Dauerstillen, Dauertragen & Co: Dein Kind schläft nur mit Stillen, Tragen oder Wippen ein? Hier bekommst du einen klaren Schritt-für-Schritt-Fahrplan, um Einschlafhilfen sanft zu lösen – bindungsorientiert, emotions- und traumasensibel, ohne Schreien lassen.
Mach nicht den gleichen Fehler wie viele Eltern und warte einfach ab – starte jetzt den Weg zu ruhigeren Nächten.
Du möchtest endlich verstehen, warum dein Baby nur mit Stillen, Tragen oder Wippen einschläft – und wie du das sanft verändern kannst, ohne dich dabei selbst zu verlieren?
Hol dir den Schlafklar Einschlaf Kompass– meinen kostenlosen Guide + Video (ca. 20 Min.) – und verstehe endlich, warum das so ist.
Mit 3 konkreten Sofortmaßnahmen, die du heute Abend noch ausprobieren kannst.
🩷 Bindungsorientiert & ohne Schreien lassen
🩷 Für Babys & Kleinkinder von 6–36 Monaten
🩷 Kostenlos – sofort per E-Mail




Leave a Comment