Wenn es um Babyschlaf geht, stehen viele Eltern zwischen zwei Extremen:
Auf der einen Seite das Mantra: „Einfach abwarten, bloß nichts verändern.“
Auf der anderen Seite Schlaftrainings mit teils unrealistischen Versprechungen – ohne Blick auf das große Ganze.
Ich habe lange geglaubt, es gäbe nur diese beiden Optionen. Und aus meinen Beratungen weiß ich, dass es vielen Mamas so geht.
Doch es gibt einen Mittelweg: Einen Weg, bei dem wir die Bedürfnisse des Babys im Blick behalten, aber auch die der Eltern. Ein Weg, bei dem wir begleiten – nicht wegschauen, nicht abwarten und nicht über das Kind hinweggehen.

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Warum reines Abwarten Eltern oft in die Erschöpfung führt
Bedürfnisorientierung ist in aller Munde – wird aber oft falsch verstanden.
Es heißt nicht: „Eltern müssen alles ertragen und niemals aktiv gestalten.“
Viele Familien halten über Monate oder Jahre durch, weil ihnen vermittelt wurde, jede Veränderung sei automatisch „nicht bindungsorientiert“.
Doch das stimmt so nicht.
Forschung zeigt: Entwicklung ist eine Seite – aber wie Eltern handeln, begleiten und verfügbar sind, hat großen Einfluss.
Nicht im Sinne von Training, sondern im Sinne von Beziehung, Orientierung und empathischer Begleitung.
Babys lernen über Wiederholung, Sicherheit und Präsenz – sie brauchen uns für ihre Regulation.
Und Eltern dürfen dabei eine aktive Rolle spielen.
Warum Schlaftraining keine Lösung ist
Schlaftrainings setzen oft auf Rückzug und auf ein Aushalten von Weinen ohne echte Begleitung.
Das passt weder zu meiner Haltung noch zu dem, was wir über frühe Entwicklung wissen.
Schreienlassen oder Kinder mit ihren Emotionen alleine lassen kann nachhaltig negativ wirken.
Kein Kind sollte Veränderungen allein durchstehen müssen.
Schlaf darf sich verändern – aber nicht auf Kosten der Beziehung.
Nicht über Ignorieren, nicht über Härte und nicht über „Methoden“.
Warum Bindung der Dreh- und Angelpunkt ist
Eine sichere Bindung macht Kinder nicht „abhängig“ oder „verwöhnt“ – wie früher oft gesagt.
Sie macht sie stabil. Und Stabilität ist die Basis für Regulation – und damit auch für Schlaf.
Wenn ein Baby sich sicher fühlt:
- Kann es Frust anders verarbeiten
- Kann es sich leichter beruhigen
- Kann es Veränderung besser annehmen, z. B. beim Einschlafen oder beim Lösen von Einschlafassoziationen.
Eltern profitieren enorm, wenn sie verstehen, wie Babys sich regulieren und wie sie als Bezugspersonen unterstützen können.
Was meinen Ansatz ausmacht
Ich bin nicht „nur“ Babyschlafberaterin, sondern habe zusätzlich eine traumasensible Ausbildung in Emotionsregulation.
Das bedeutet: Ich arbeite nicht nur an der Oberfläche, sondern mit tiefem Verständnis für Regulation, Co-Regulation und empathische Begleitung bei Veränderungsprozessen.
Wichtig: Ich arbeite nicht therapeutisch, sondern beratend und edukativ.
Dieses Verständnis hilft enorm, damit Schlaf überhaupt verbessert werden kann – nicht nur kurzfristig, sondern nachhaltig.
Das beinhaltet mein Ansatz konkret
1. Regulation verstehen
Babys regulieren sich nicht von allein. Sie brauchen Co-Regulation – also eine präsent begleitende Bezugsperson.
2. Gefühle begleiten
Weinen ist Kommunikation, nicht Fehlverhalten.
Frustration gehört zur Entwicklung.
Es geht darum, dass Eltern nicht wegsehen, sondern präsent bleiben, wenn das Kind seine Gefühle ausdrückt.
3. Veränderungen sicher gestalten
Beim Lösen von Einschlafassoziationen geht es nicht darum, etwas wegzunehmen oder das Kind „aushalten zu lassen“.
Es geht darum, Veränderung aktiv, altersgerecht und mit Orientierung für das Kind einzuleiten.
4. Eltern entlasten
Ich unterstütze Familien dabei, Wege zu finden, die zum Baby UND zum Alltag der Eltern passen.
Warum regulierte Kinder leichter schlafen
Emotionale Sicherheit und Schlaf hängen eng zusammen.
- Je sicherer und regulierter ein Kind ist, desto leichter kann es sich fallen lassen – Basis für guten Schlaf.
- Je sicherer sich Eltern fühlen, desto klarer und ruhiger können sie begleiten.
Dieses Zusammenspiel wirkt sich direkt auf den Alltag aus – Abend für Abend.
Was Eltern aus meinem Ansatz mitnehmen
- Sie verstehen, warum ihr Kind reagiert, wie es reagiert
- Sie lernen, wie man Veränderungen begleitet, ohne zu überfordern
- Sie finden einen Weg, der weder hart noch passiv ist
- Sie erleben, dass Bedürfnisorientierung und Struktur zusammengehören
- Sie spüren, dass sie wieder handlungsfähig werden
💬 Fazit
Eltern müssen sich nicht zwischen „Ich muss alles aushalten“ und „Schreienlassen“ entscheiden.
Es gibt einen bedürfnisorientierten Mittelweg – strukturiert, warm, klar und bindungsstärkend.
Schlaf darf sich verändern – ohne dass die Beziehung leidet.
Wenn Veränderungsprozesse gut begleitet werden, stärkt das sogar die Bindung.
Mit dem richtigen Wissen kannst du den Schlaf deines Babys bedürfnisorientiert und strukturiert fördern – ohne Druck, ohne Schreienlassen und ohne starre Methoden.
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